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Danksagung an unsere Sponsoren

  • Autorenbild: Janina Frankowski & Isabel Gräf
    Janina Frankowski & Isabel Gräf
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Es gibt Momente, die man sich nicht aussucht.

Als meine damals fast dreijährige Tochter Blutkrebs bekam und wenige Tage später

der erste Lockdown ausgerufen wurde, kamen zwei wirklich sehr unwahrscheinliche

Ereignisse zusammen. Ich fand mich als junge Mutter zwischen Kinderonkologie und

einer weltweiten Pandemie wieder, beides zog unwahrscheinlich viele

Einschränkungen, Ungewissheit und Sorgen mit sich und brachte mich mehrfach

über meine Grenzen.

In diesen Momenten war ich sehr dankbar über Menschen, die ihr Herz und in

meinem Fall ihr Gartentor trotz strenger Coronamaßnahmen für meine Tochter und

mich geöffnet haben. Bei unserer Freundin Isabel Gräf und ihrer Familie durfte meine

Tochter im Garten spielen, schaukeln, mit dem Hund Benny

Ball spielen. Wir durften

normale Alltagsmomente erleben, während um uns herum nichts mehr alltäglich war.

Zu Beginn der langen Krankenhauszeit zog ein selbstgemachter Sockenkalender

und eine kleine Fee, die Heilefee, in unser Zimmer ein: Jede Socke war mit einer

kleinen Überraschung gefüllt und brachte so den ersten Feenzauber in unsere Welt.

Kurze Zeit später kam auch ihre Freundin, die Traumfee, dazu. Vor einer Sedierung

begleitete ich meine Tochter in ihrer Vorstellungskraft zum wunderschönen Garten

mit dem Baumhaus, in dem die Feen lebten. Meine Tochter malte sich aus, was sie

Tolles im Traum erleben möchte, und die Traumfee half bei der Umsetzung.

In diesen besonders herausfordernden Situationen habe ich erfahren, dass Fantasie

grenzenlos und nicht durch Coronaschutzmaßnahmen beschränkt werden kann.

Meine kleine Tochter war dafür eine große Lehrmeisterin: Sie zeigte mir, wie man im

Moment lebt, kleine Wunder feiert und das Herz offenhält.

Schon im Krankenhaus begann ich, Geschichten über die beiden Feen zu schreiben.

Mein Wunsch war, dass diese Feen auch zu anderen kranken Kindern und deren

Familien kommen können.

Dann gibt es Momente, die man sich aussucht.

Im Sommer 2025 kam Isabel Gräf, nicht nur Freundin, sondern auch Leiterin der

Inklusiven Akademie Würzburg, auf mich zu und sagte, dass wir nun die Möglichkeit

haben, das Bilderbuch „Heilefee und Traumfee" innerhalb der Inklusiven Akademie

Würzburg tatsächlich umzusetzen.

Raoul Kaffka stand bereit, die künstlerische Leitung zu übernehmen; junge

Künstlerinnen und Künstler wollten sich der Illustration annehmen. Zudem erklärten

sich Menschen bereit, dieses Buchprojekt auch finanziell zu unterstützen und somit

möglich zu machen.


Um das Buch nachhaltig und dauerhaft in die Welt bringen zu können, haben wir

sogar einen Buchverlag gefunden, der dieses Herzprojekt verlegt.

Das Buch macht sichtbar, was lange in meinem Kopf und meinem Herz war: dass

man den Blick bewusst auf die kleinen Momente wenden kann. Auch wenn um einen

herum gerade alles dagegen spricht. Die wundervollen Illustrationen schenken

diesem Gefühl ein Zuhause.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die dieses Projekt finanziell unterstützt haben.

Durch ihre Großzügigkeit wird das Buch nun an Kinderkrebsstationen in ganz

Deutschland und an viele Elterninitiativen krebskranker Kinder verschickt. Damit

kommen die Heilefee und die Traumfee genau dort an, wo sie hingehören.


Janina Frankowski



Die Möglichkeit die Geschichte der "Heilefee & Traumfee" innerhalb der Inklusiven Akademie zu verwirklichen, war zu Beginn ein weit kleiner gedachtes Projekt.

Das Ziel war einmalig Pixie-Bücher zu drucken und zu versenden.

Dank der Unterstützung von Wolfgang Roth und der großzügigen Spende der Sparkassenstiftung war der Schritt gemacht hin zu einem Hardcover Buch in einer großen Stückzahl.




Dank der großzügigen Spenden von Clario, den Rotariern, Automotive Wegmann, Allianz Bieber, Notar Böhmer und Plunet, sowie einigen privaten Spendern





konnten wir das Buch an einen Verlag anschließen, wir konnten die Kursstunden mit unseren jungen Künstlerinnen und Künstlern erhöhen und wir konnten die viele Arbeit von Raoul, die weit über die künstlerische Kursleitung hinausging, besser finanzieren.

Wir konnten gutes Zeichenmaterial einkaufen, eine Hörbuchfassung für die Kinder aufnehmen, ein Plakat für die Vernissage im Rathaus drucken und "Heilefee & Traumfee" Aufkleber für die Kinder bestellen.

Zudem konnten wir durch die Spenden den deutschlandweiten Postversand an 80 Kinderkrebskliniken, Elterninitiativen und Krebsstiftungen finanzieren.

Am Wochenende haben wir die Buchpäckchen geschnürt.

Jetzt sind sie auf dem Weg raus aus Würzburg und wir wünschen uns sehr, dass die beiden Feen überall dort ankommen, wo sie gebraucht werden.


Von Herzen Danke!


Isabel Gräf


"Heilefee & Traumfee" - Buchpäckchen Versand

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