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Inklusive Akademie

Die Weihnachtsfeier des Theater Intensivkurses zur Talentförderung

  • Autorenbild: Diana Bernatska
    Diana Bernatska
  • 17. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Dez. 2025




Vergangenen Donnerstagabend verwandelte sich das Atelier der Inklusiven Akademie in einen vorweihnachtlich-lebendigen Ort des Zusammenseins und einen Raum, in dem alle zusammen Spaß haben konnten.


Seit Oktober trifft sich die neu zusammengesetzte Gruppe von Jugendlichen von 12 bis 20 Jahren im Jugendkulturhaus Cairo.

Unterschiedliche Sprachen, Temperamente, Fähigkeiten und Lebenserfahrungen gehören selbstverständlich dazu.

Was sie verbindet, ist das Theater als Raum für Ausdruck, Begegnung und persönliches Wachstum.



Unter der Leitung der Theaterpädagogin Daniela Scheuren ist in den vergangenen Wochen ein geschützter Raum entstanden, in dem sich die Jugendlichen ausprobieren dürfen – körperlich, sprachlich, emotional.




Für manche ist Theater eine neue Ausdruckssprache, gerade dann, wenn Deutsch nicht die stärkste oder selbstverständlichste ist.

Für andere ist es ein Ort der Selbstreflexion, der Präsenz oder des Mutes, sichtbar zu werden. Der Fortschritt zeigt sich nicht laut, sondern in Blicken, Haltung und gegenseitigem Respekt.


Die Weihnachtsfeier der Theatergruppe bildete den Jahresabschluss der ersten intensiven gemeinsamen Arbeitsphase, und zugleich einen Moment des Innehaltens vor der Winterpause.



Die Feier war bewusst schlicht gehalten: Lichter, Punsch, weihnachtliche Snacks,

Musik, Spiele und viel Lachen. Ein Abend, an dem die Jugendlichen sich nochmal anders kennenlernen und einfach miteinander sein konnten.

Tanzen, Singen, gemeinsames Spielen und spürbar das Vertrauen, das in den vergangenen Monaten gewachsen ist.



Auch das Thema Einsamkeit, das im Kurs immer wieder künstlerisch bearbeitet

wurde, fand an diesem Abend seinen leisen Nachklang. In Gesprächen, Assoziationen

und Improvisationen hatten sich die Teilnehmenden zuvor mit der Frage beschäftigt,

was Einsamkeit bedeutet und wie man innere Zustände sichtbar machen kann. 

Umso deutlicher wurde an diesem Abend das Gegenbild:

Gemeinschaft. Nähe. Zugehörigkeit.



Für mich war es besonders zu sehen, wie aus verschiedenen Ideen und Gesprächen diese charmante Abendveranstaltung mit einer besonderen, gemütlichen Atmosphäre, getragen vom kreativen Team: Isabel Gräf, Leiterin der Akademie, und Aylin Saglam, die den Kurs hinter den Kulissen unterstützte, entstanden ist.


Diese Weihnachtsfeier war vielleicht sogar ein bisschen mehr als ein gemütlicher Jahresabschluss. 

Sie war ein kleines Ritual. Ein gemeinsames Ausatmen. Und ein stilles Zeichen dafür, was 

entstehen kann, wenn junge Menschen ernst genommen werden – mit all ihren

Unterschieden.


Ein Raum, in dem man selbst sein darf. 

Und genau darin liegt seine Stärke.




Als pädagogische Begleiterin, die zusätzlich Fotos und Videos für den Kurs erstellt, bin ich seit Oktober fester Bestandteil des Geschehens

und ich freue mich auf all das was im neuen Jahr im Theaterkurs entstehen wird und kommen mag!


Eine besinnliche Adventzeit wünscht!


Diana Bernatska


 
 
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